Sustenjoch
Im August 2006 war ich mit Regi auf einer Alpinen Route. Am ersten Tag liefen wir das Voralptal hinauf zur Voralhütte. Es war einer der heissesten Tage dieses Sommers, und wir nahmen uns entsprechend Zeit. Die Voralphütte ist sehr gemütlich und wird von Anita allein geführt. Am zweiten Tag ging's dann los der Moräne des Wallenburfirns entlang zum Sustenjoch auf 2656 m. Das Sustenhorn lässt man links, den Fleckistock rechts liegen. Oben hat man einen tollen Blick auf die Wendenstöcke, Fünffingerstock und den dahinterliegenden Titlis bis zum Chli Spannort. Nicht so toll ist die Sustenpass-Strasse und der Verkehrslärm. Und wenn man nach unten schaut, kann einem Angst und Bange werden. Der weiss-blau markierte Weg geht fast senkrecht nach unten. Es ist eine rechte Kraxelei 300 m abwärts auf den Chalchtalfirn. Auch dieser ist praktisch komplett mit Geröll bedeckt, und man kann ihn gefahrlos queren. Auf der anderen Talseite muss man dann doch nochmal gut 100 m auf den Bockberg steigen, bis man dann auf dem Sustenpass auf 2200 m steht.
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